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Provokationskino - Authentizität oder Voyeurismus
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frida

Anmeldungsdatum: 07.07.2007 Beiträge: 1
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| Titel: Provokationskino - Authentizität oder Voyeurismus |
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Geht man ins Kino um mal was anderes zu sehen als das was einem im alltag so passiert, oder will man doch geschichten erzählt bekommen, welche irgendwo noch einen bezug zur eigenen realität aufweisen?!
Hab mir "A Hole in My Heart" von Lukas Moodysson angesehen; die einschätzung fällt mir schwer, handelt es sich hierbei um reisserisches provokationskino indem man jegliche sozialromantische schockelemente in einem film verarbeitet, oder verdient sich der film einen künstlerischen anspruch durch seine kompromisslose darstellung der verkommenen realität. rechtfertigt der authentizitätsanspruch eine derartige kondensation menschlicher abgründe?
hier ein kleiner auszug der handlung:
Rickard kann man nur als Loser bezeichnen. Seine Frau ist tot und sein Sohn Eric hasst ihn. Tagsüber hängt er mit seinem Kumpel Gecko in ihrer versifften Wohnung ab. Sie hängen vor dem PC und zocken, reden Blödsinn, versuchen sich die Zeit um die Ohren zu schlagen und drehen Amateurpornos mit Tess. Diese ist 21 Jahre alt und träumt schon seit sie zwölf ist davon, Sexfilme zu drehen. Vor kurzem hat sie sich sogar die Vagina verkleinern lassen. Während sich die drei vor der Kamera ihren sexuellen Exzessen hingeben, sitzt Eric im abgedunkelten Zimmer und hört Noise-Musik. Er beschäftigt sich im Reich seiner Gedanken mit Gott und der Welt, tut sonst weiter nichts und widmet sich nebenbei seiner Würmerzucht.
Diese chaotische Symbiose der Plattenbau-Vierer-WG gerät aus den Fugen, als eines Tages die beiden Männer Tess mit Motorradhelm, Skimaske und Baseballschläger zu einem Porno der brutalen Klasse treiben wollen. Tess verlässt fluchtartig die Wohnung, doch schon am nächsten Tag kehrt sie zurück, bepackt mit einem riesigen Einkauf an Essen und Trinken: was folgt ist das große Fressen... |
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chrissi

Anmeldungsdatum: 03.04.2008 Beiträge: 2
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| Titel: a hole in my heart |
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ja bei dem film finde ich das auch schwer, gerade die ersten zehn minuten sind ja ganz schön abschreckend! aber ich finde wenn man sich ein bisschen an die ersten bilder gewöhnt hat, ist der rest ganz spannend. menschliche abgründe halt, die es ja gibt, von denen viele nur nichts mitbekommen.
hier sind auch ein paar interessante gedanken zu dem film:
http://hollyglade.com/a_hole_in_my_heart
muss sagen, dass ich die film davor von lukas moodysson wirklich gut fand, raus aus amal und lilja-4ever. der war auch schon krass, aber nicht so wie a hole in my heart |
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